V2-HoneyB

(1 recensione del cliente)

 16,00

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Descrizione

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Voller Stolz präsentieren wir Euch diese alte Dame aus dem Jahr 1978:

Es handelt sich hier um eine Marshall® JCM800/1982b 4x12er Box,  die mit 4 großartigen Celestion® G12-H30 T1281 “Blackbacks” aus dem Jahr 1978 bestückt ist. Dieses Traum-Cab

befindet sich im Besitz von Carlo Bührig (dem Vater von Bastian aus unserem Valhallir-Team, der dieses CabPack natürlich auch geshootet hat) und hat schon etliche Bühnen dieser Welt gesehen.

Wer den legendären Vintage-Greenback Sound in einer etwas “offensiveren” Variante mag, der kann hier bedenkenlos zugreifen. Die V2-Honey B ist in jeder Spielart des Rock zuhause

und eine außergewöhnliche Vertreterin des legendären “Marshall®-Sounds”.

Resonanzfrequenz: 109 Hz.

Die folgenden Mikrophone wurden für dieses CabPack verwendet:

AKG® D202

AKG® C414

Audix® i5

Lewitt® MTP440

Shure® SM57

Shure® SM7-B

Sennheiser® MD421

Sennheiser® e906

sE Electronics® 4400 II

sE Electronics® sE8

sE Electronics® V7X

sE Electronics® VR1

Royer® R121

 

Natürlich hat sich auch Marco Fanton ein bißchen in das Cab verliebt und einen großartigen Rock-Track dazu abgeliefert:

 

 

1 recensione per V2-HoneyB

  1. h.zankl (proprietario verificato)

    Die G12H Blackbacks waren – ab ca. 1975 – die ersten Celestions mit Kurt Mueller Cones statt der Pulsonic Cones. Die 55 Hz Versionen der G12M‘s und G12H‘s war ja eigentlich die Bassversionen, allerdings waren diese durchaus auch bei Gitarristen sehr beliebt (Hendrix, Kossoff, Page,…)

    Zugleich stellen sie den Übergang von den Vintage Low Watt G12M‘s und G12H‘s mit 25 oder 30W zu den kräftigeren, moderneren Celestions dar (Die Nachfolgemodelle waren dann der G12-65 und der Classic Lead 80).

    Sie liefern also auch einen ordentlichen Low-End-Schub, der – richtig eingestellt – super klingen kann, aber auch im Zerrbetrieb eine gewisse Tendenz zu etwas (zu) losen Vintage-Wummerbässen haben kann. Zumindest bei gleicher Ampeinstellung wie zB. für Greenbacks.

    Ideal daher zB. für den (meistens etwas heißeren) Bright Kanal von Vintage Amps. Oder auch in Kombination mit einem Treble Booster, oder auch einem ein ebenfalls bassreduzierenden TS-9 oder SD-1 Pedal vor dem Amp, in diesem Fall bewirken die etwas deftigeren Bässe des HoneyB, dass am Ende die in der Signalkette erfolgte Bassreduzierung im Setup wieder etwas kompensiert wird.

    Richtig eingestellt liefert das HoneyB ganz hervorragende, satte, druckvolle Bässe und Mitten, transparente, aggressive, aber nicht kratzige Höhen, ein „amtlicher“ Vintage Sound vom Feinsten, mit einem speziellen Low-End-“Grummeln“, etwas, das man aus modernen Speaker mit quasi „optimierten“, deutlich tighter eingestellten Bässen so oft erst gar nicht rausbekommt.

    Perfekt für einen Plexi oder JCM800, aber auch ein AC-30 oder DR103 klingt damit sehr gut, ebenso bekommen aber auch Tweed Amps eine ganz eigene Note.

    Fast noch besser passt das HoneyB – finde ich – zu modernen High-Gain-Amps mit ohnehin tighteren, bassreduzierten Preamps.

    Aus zB. einem 5150 oder VH-4 bekomme ich mit dem HoneyB fast auf Anhieb die Art von Sounds, die ich immer haben wollte (aber aus V30ern oder vergleichbaren Speakern nie so wirklich rausbekam), die Höhen klingen schöner, angenehmer, nicht zu dünn, nicht zu hart, dennoch transparent, aggressiv und frisch, die Bässe klingen druckvoller, der Sound hat einfach mehr „Bauch und Fleisch“ und dennoch genügend „Biss“. Aber nicht nur die heißeren Sounds, gerade auch die Clean Sounds klingen (für mich) deutlich natürlicher als mit manchen moderneren Speakern.

    Ebenfalls sehr empfehlenswert finde ich das HoneyB in Kombination mit einem JMP-1 (plus Röhren-Endstufe) oder auch einem Victory RK50.

    Wohl nicht so ganz ideal scheint mir das HoneyB auf Grund der intensiveren Vintage Bässe für Hardcore-Metal zu sein, aber ansonsten für so ziemlich alles zwischen Clean und Heavy-Rock, würde ich meinen.

    Den 75 Hz Blackbacks wird mitunter nachgesagt, dass sie etwas (zu) harte Höhen liefern, davon kann ich bei den 55 Hz Blackbacks hier aber nichts feststellen. Die Höhen hier klingen schön aggressiv, frischer, transparenter als G12M‘s, aber immer noch auch mit genug von dieser typischen, gefragten Vintage Sweetness. Na gut, das Cabinet is ja wohl auch bestens eingespielt…

    Im direkten Vergleich ist das HoneyB dem Green69 ähnlicher als dem OR1972 (das Green69 klingt etwas mittiger, das OR1972 deutlich trockener, tighter in den Bässen, dafür etwas härter, schärfer in den Höhen), das HoneyB „rockt“aber irgendwie mehr, hat zusätzlich eine ganz spezielle „Magic“, vielleicht gerade, weil es eben nicht neutral und „perfekt“ ist, sondern seine ganz eigenen „Macken“ hat. Dafür bekommt man aber – mit vielleicht ein wenig mehr Feinarbeit als bei anderen Cabinets und Speakern – auch einzigartige Sounds, die auf ihre „unperfekte“ Art dann erst recht wieder im Gesamt-Setup „perfekt“ klingen (können).

    Und dann gibt‘s natürlich, nachdem diese Blackbacks ja eigentlich ohnehin Bass-Speaker sind, noch die Option, das HoneyB (auch tatsächlich) als (Vintage-)Bass-Cabinet zu verwenden. Ein Super Bass oder Ampeg klingen mit dem HoneyB exzellent. Sowohl als ähnlich, aber nicht identisch klingende Alternative oder auch in Kombination mit einem zweiten SVT Cabinet.

    Für mich ein weiteres Highlight in der (ohnehin sehr guten) Valhallir Kollektion! Danke für dieses Schätzchen!

    • Andreas Gammauf

      Vielen Dank für diese sensationelle und äußerst informative Review über die V2-HoneyB. Deine Fachkenntnis, diverse Speaker/Cabs/Amps betreffend, ist eine sehr ergiebige Quelle und wir sollten deinen Reviews
      eigentlich eine eigene Rubrik spendieren!

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